Meine Geschichte
Bogere Samuel war gerade zehn Jahre alt, als seine Mutter ins Gefängnis kam. Seine Mutter, Nalongo Sarah, war Straßenverkäuferin in der geschäftigen Stadt Kampala, wo sie frisches Obst verkaufte, um über die Runden zu kommen. Jeden Morgen stand sie vor Sonnenaufgang auf, pflückte Bananen, Mangos und Ananas von den lokalen Märkten und ordnete sie in ordentlichen Reihen auf einem Holzkarren an. Dann schob sie es durch die überfüllten Straßen der Innenstadt von Kampala und rief Passanten zu, in der Hoffnung, dass sie ihr Obst kaufen würden. Eines schicksalhaften Tages, als Sarah in der Nähe einer belebten Kreuzung Obst verkaufte, tauchte eine Gruppe von Vollstreckungsbeamten der Stadt auf. Sie gingen hart gegen Straßenverkäufer vor, weil sie sagten, sie seien illegal und störten den Fluss der Stadt. Sarah und andere Verkäufer wussten, dass dies ein Risiko war. In dem Chaos, das folgte, wurde Sarahs Einkaufswagen umgeworfen und ihre Früchte über die schmutzige Straße verstreut. Samuel, der sie begleitet hatte, sah mit Entsetzen, wie die Beamten seine Mutter verhafteten. Sie legten ihr grobe Handschellen an, beschuldigten sie, ohne Genehmigung verkauft zu haben, und schleppten sie mit Samuel weg. Er schrie auf und flehte sie an, ihre Mutter gehen zu lassen, aber seine Stimme wurde vom Lärm der Menge übertönt. Nalongo Sarah wurde mit Samuel ins Luzira-Gefängnis gebracht, wo sie eine siebenjährige Haftstrafe wegen Straßenverkaufs verbüßen muss. Wir trafen Samuel aus dem Luzira-Gefängnis, wohin er mit seiner Mutter gebracht wurde. Das Projekt unterstützt Samuel nun mit Bildung und einigen Grundbedürfnissen.
Warum Samuel braucht unsere Hilfe
Samuel braucht Hilfe, denn nach der Verhaftung seiner Mutter nahm sein Leben eine schwierige Wendung. Er braucht Hilfe, nicht nur, um die Schule fortzusetzen, sondern auch, um seine Grundbedürfnisse zu decken und seine Schwester zu unterstützen. Der Zugang zu Ressourcen wie Bildung, Mentoring, emotionaler Unterstützung und einem stabilen Lebensumfeld würde Samuel helfen, die Schwierigkeiten zu überwinden, mit denen er aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen, konfrontiert war.